mittwoch, 04.05.2016


...wie oft man angeguckt wird als sei man komplett verrückt, weil man etwas fotografiert was im umkreis von 20 km total normal ist. das es außerhalb davon belächelt oder bestaunt würde kommt denen wohl nicht in den sinn, das man in deutschland dafür sofort verhaftet werden würde undenkbar. speziell für die baulichen sicherheitsaspekte der straßenmeisterei würde man als verantwortlicher daheim aber wohl standrechtlich erschossen. nun ja, wenn die wüßten was und wieviel ich fotografiert habe... ich finds ja selbst verrückt und wer findet sich schon selbst verrückt? das sind doch eigentlich nur die normalos an ihren wochenenden. 92.000 bilder? oder steht am anfang ne 8? ohne laptop und mit löchrigem hirn schwer zu sagen. wie viele wohl angst um ihr hab und gut nach meinem fotografieren hatten wird ungezählt bleiben. die mehrfach langsam an mir vorbeifahrenden polizeiautos auch, selbst die gespräche mit polizisten habe ich nicht gezählt, nicht das es soviele wären das ich es mir nicht merken könnte, nee das nicht. gemerkt habe ich mir die polizeikontrollen bei denen ich meinen ausweis zeigen musste. drei. das muss reichen. deutschland zivil, männchen und weibchen im schwarzen bmw, oder wars in audi? es war in essen unweit der villa hügel war ich fotografierend an einigen villen vorbeigelaufen. supernette polizisten, ebenso die 4 cops aus frankreich und die beiden aus spanien. alle extrem freundlich. ich wars aber auch immer, freundlich und kooperativ. die letzten beiden haben sich mehrfach für ihre kontrolle entschuldigt. nun, etwas früher hab ich trecker fotografiert und ne tür klappern hören, als der polzeiwagen langsam an mich ranfuhr wußte ich bescheid - und ich hatte recht! zu gut. auch wenn nach meiner "asterix und obelix dorf menschentypen klassifizierung" der polizist und soldat ebenso wie der mann von der bürgerwehr oder der pegidademo dem selben menschentypen entstammen dem konservativ ängstlichem, liegen doch meist welten zwischen ihnen. ob das allein an der ausbildung liegt, oder auch an der anerkennung ihrer tätigkeit, es wäre wohl unsinnig bei einer so starken verallgemeinerung ins detail zu gehen. hobbyfotografen sind oftmals ja auch besser als die profifotografen, nur haben die etwas ähnlich unentspanntes wenn es um das thema fotografieren geht. beim schnellen einschätzen von menschen liebe ich verallgemeinerungen. sie passen gut ins stammhirn und sind einfach schnell verarbeitet und oftmals brauche ich ein schnelles ergebnis für eine situation. meist reicht es aber zu lächeln, da es ohnehin immer die erste aktion auf alles sein sollte, ja auch steineschmeißen erwiedert man lächelnd besser, voller wut trifft man nicht so gut. nein ich wurde nicht mit steinen beschmissen, ich meine nur... oder? mmh. kretschmer hat für seine konstitutionspsychologie psychisch kranke untersucht und kam zum ergebnis das extrem schlanke leute zu schizophrenie neigen, dicke öfter manisch-depressiv sind und athletiker epileptisch. sheldon wurde dann genauer und auch wenn das system umstritten ist, wird es immer noch bei einstellungsverfahren und zur teambildung verwendet. es gibt viele systeme zur menschenklassifizierung, ich komm recht schnell zu brauchbaren einschätzungen über die haarfarbe von frauen. rothaarig = voll heiss. man darf dabei den eingeschätzten außerhalb ihrer schublade ein dasein eingestehen. wichtig auch, wie schätzt mich mein gegenüber ein. werde ich mich erfolgreich als volltrottel verkaufen können, wenn ich hier auf dem akw gelände zelte und morgens erwischt werde obwohl ich direkt auf dem firmenparkplatz zelte. die einschätzung der anderen erfolgt meist im ersten moment, der auftritt muss sitzen. nun ja. zur einschätzung kretschmars, ich war nur einmal im leben depressiv und da war mein fettgehalt am höchsten. ansonsten bin ich eher nur manisch bis kreativ (vollkomnen unkreative mögen es als schizophren empfinden) und ja, je dünner desto mehr, bzw. auch einfach fettgehaltstechnisch. ich denke das hat was damit zu tun, das man in zeiten von hunger und dürre mit erwas kreativität überleben kann. ich hab da soviel gedanken zu, aber grad wird mir kalt. das verbrennt total viel fett und da hörts auf mit der kreativität und ich renn weiter... was wollt ich eigentlich schreiben. mmh, nehmt euch in acht vor den klopsköpfen, oder noch besser, nehmt sie in den arm. in einer perfekten asterix und obelix gemeinschaft hat jeder seine aufgabe und seinen sinn. der barde wird zwar schonmal an den baum gefesselt, aber sonst scheints mir perfekt. in unserer gesellschaft ist der schamane in der psychatrie, der hauptling im knast und der kreative sitzt oftmals mit anderen seiner art im büro und arbeitet unter konkurrenz, anstatt einer zu sein der was kann das nem anderen fehlt und umgedreht. in der industrialisierten welt sollen alle gleich sein und so wird die persönliche begabung zur krankheit und die krankmachende droge zum medikament das dich entgegen deinem empfinden funktionieren lässt. gemeinschaften bis 50 menschen oder so, funktionieren so gut weil sie genetisch rausgehauen werden. was mit den riesenstaaten und gemein-schaften abgeht, ist in den zwei, dreitausend jahren evolutionsmäßig noch nicht in unseren genen perfektioniert sondern nur bedingt modifiziert der rest geht über zwang. was den planeten und unser wohl betrifft ist das total krank... kalt kalt kalt... und weiter.

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freitag, 06.05.2016


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