samstag, 23.04.2016


...ich zelte im wald. ich hab eine gefühlte ewigkeit nicht im wald geschlafen. die letzte zeit meist irgendwo nur mal schnell ein bischen schlafen. da es hier ohnehin so gut wie gar nicht regnet und nur selten mücken unterwegs sind brauche ich kein zelt aufbauen, was das schlafen im industriegebiet, am strand oder in einer orangenplantage wesentlich vereinfacht, bzw. erst ermöglicht... ohne zelt und so dicht bei menschen ist es aber auch lange nicht so entspannend, regenerierend. zuletzt hab ich kurz vor "sant carles de la rapita" im wald gezeltet. in rapita hatte ich dann 6/7 meiner strecke geschaft. dort hab ich tomàs besucht, ein guter freund und ehemaliger kollege von radio okerwelle. ich hab vorher viel über die gemeinsame zeit beim radio nachgedacht... nach radio okerwelle hab ich eine umschulung zum fachinformatiker gemacht und danach in 10 jahren in 8 firmen als fotograf/mediengestalter/programmierer gearbeitet. keine firma kam an die zeit bei radio okerwelle ran. vor ewigen zeiten im zivildienst war es mal ähnlich entspannt. eigentlich ist fast egal was man macht, wenn man es mit freunden zusammen macht. tomàs, steffen und ich, drei langhaarige. jeden tag spätestens ab mittags bekifft. am frühen nachmittag kamen die kids und haben den sender übernommen und wir konnten in die stadt oder so... ständig junge menschen und alte und immer neue. ach war das geil und nach feierabend haben wir oft weiter zusammen das leben gefeiert. mit freunden arbeiten, besser geht es nicht und im seinerzeit wahrscheinlich chilligsten radiosender der welt, naja. tomás hat mir neulich einfach mal 3 tage hotel spendiert und wie beim letzten mal als ich zu ihm getrampt bin, sind meine versuche meine zeche zu zahlen gescheitert. gastfreundschaft hoch drei. ich hab drei tage komplett gechillt und gekifft bis der arzt kommt, aber der kam nicht also noch mehr. ich kann auch garnix mehr ab. letztjahr in hamburg hatte ich das erste mal seit 1,5 jahren pause wieder geraucht, oh ha. dann mal wieder in südfrankreich und neulich bei tomás... kiffen und wandern passt nicht wirklich zusammen. also schon wenn man mal ein bischen streifig durchn wald streifen möchte, ab so. nee. ich hab beim weitergehen die ersten zwei tage geraucht und es seit dem wieder gelassen. nüchtern weiter. ja selbst wenn ich ab und an mal ein bier trinke, hab ich einfach nicht die kraft. in valencia hab ich lange mit einem obdachlosen engländer erzählt, er meinte das er über weihnachten bei zwei 80 jährigen schwestern in katalonien verbracht hat und die haben wohl so krass geraucht. ai jai jai... nen halbes kilo gras hält bei denen wohl nicht lange, sowas hatte er noch nicht erlebt. er hatte in seinen rauch zeiten auch gut geraucht, hat in holland im coffeeshop gearbeitet, aber raucht auch nur noch selten, ein paar züge und er ist breit wie ne flunder. haha, da gehts ihm wie mir. seit südfrankreich riecht es überall nach gras, krass. das erste mal das ich viel gras gerochen hab war in hamburg, ja klar. aber hier wird soviel gekifft, unglaublich. zu witzig wie der obdachlose (ich hab leider grad seinen namen vergessen), nach zwei monaten nachts von den omis geflohen ist. die haben ihn versorgt, geld gegeben und und und, aber er musste weiter. die haben ihn sowas von untern tisch geraucht meint er. oh man, der konnte erzählen, zu gut. bevor ich nach "sant carles de la rapita" kam, bin ich schon viel am meer lang gegangen. ja, seit barcelona. erst ganz viel hotels und später auch einiges an natur am strand. aber die gegend ist schon krass dicht bebaut. normale ortschaften und touristenstädte die nur aus hotels bestehen. ich kannte sowas nicht, hab noch nie soon urlaub gemacht. die urlaubsmaschinerie läuft wohl langsam an, noch ist fast nirgends was los, aber in den tourismusgeisterstädten wird langsam geräumt und gebaut... seit dem ebro delta laufe ich viel durch ewige orangen/mandarinen plantagen, was dem südfranzosen seine weinplantage ist dem katalonen, und ab valenzia, dem spanier seine orangenplantage. ähnlich wie die mandelbäume in südfrankreich blühen und tragen die bäume gleichzeitig. die ganze zeit duften die bäume vor sich hin, find ich dufte. ich hab einiges an zeug bei tomás gelassen. z.b. mein laptop, ich schaff das mit den bildern einfach nicht, es sind zuviele... den bildertstream gibts wenn ich zuhaus bin, oh man hab ich viele schöne gegenden gesehen. mal sehen was noch kommt. ich hab vor ein paar tagen mein 8. paar schuhe gekauft, das letzte paar das ich bis tarifa runterrennen werde. salomon trailrunning schuhe. die davor waren auch von salomon, diese sind noch besser. die besten schuhe bis jetzt und mit die günstigsten. hab ich bei decathlon geholt. vor einer woche oder so hab ich eine solarzelle bei decathlon gekauft, bei der sonne hier brauch ich nicht bei mcdonalds strom laden. 70 euro hat die gekostet und funktioniert echt gut, von frendo. 10 watt oder was die hat. aufm rucksack lädt sie natürlich nicht so gut wie gut ausgerichtet, aber zum handy laden reicht es... wobei ich mal den akkupack laden müsste. ich hab das teil geholt als ich keinen strom mehr hatte und jetzt hangel ich mich strommässig an der sonne lang. und am schatten was das gehen betrifft. man ist das heiss. wow. das hätte ich nicht gedacht, ist doch frühling, in schweden gabs im hochsommer zwar nachts mal -5 grad, aber tags wurde es richtig heiss. ein lauer schattenplatz im vergleich zu hier. ich muss hier mal im sommer für ein paar tage hergucken, das muss ja krass sein. hier warens schon über 30 grad. ab 10 uhr ist mir das schon zu heiss, ja sobald die sonne einen erwischt und das geht dann bis 20 uhr so, also öfter siesta. vorhin waren in einer stadt alle geschäfte zu. ok ein paar kneipen hatten offen wo die leute rumchillten, sonst war alles dicht. klar die grossen supermärkte oder einkaufscenter haben durchgehend auf, der rest machte erst wiedet un 16/17 uhr auf. es sind inkl. heute noch 29 tage bis zum 21. mai. am 22.05.2015 bin ich um 00:00 uhr vom norrkinn losgewandert, wenn ich jetzt jeden tag 20 km gehe, schaffe ich es genau zum 21., ich muss ja nich um 23:59:59 in tarifa sein, aber es in einem jahr zu schaffen wär schon schön, eigentlich wollte ich das in 9 monaten gehen. wir werden sehen, so ganz ohne pausentage, ich bleib dran. gestern nacht hab ich auf nem unvollendeten industriegebiet geschlafen, sollte eigentlich nur ne pause werden, aber ich war zu müde, hatte die nacht davor nicht gepennt. morgens dann sehr wolkig, schön kühl. aber ich kam nicht los, schlafen bis es zu heiß wurde und dann los. nicht so clever. ich mutiere hier nach und nach zum frühaufsteher, ich! nicht zu fassen. ein paar kilometer nach nachm losgehen höre ich wie jemand immer ins mikro spricht und leute lachen. da wär ich gern dabei denke ich mir. als ich näherkomme, auf einem hof im industriegebiet sitzen ein paar leute, raffa, der chef einer kartonfabrik vergnügt sich mit einem mikro in der hand, haut einen witz nachm andern raus und kommentiert alles / alle die vorbei gehen. ob ich was trinken will? nun, die frage beantworte ich fast immer mit ja. fanta. paella. tanzen. unglaublich viel spass. zu gut. ich bleib ein paar stunden dort. im nächsten ort winken mir übertrieben hübsche mädchen aus einem cafe zu. wow. ich flirte nur im vorbeigehen. natürlich mal wieder liebe auf den ersten blick meinerseits. aber ich gehe weiter, bereue es ein paar kilometer. aber hey, da käme ich bestenfalls nie wieder weg... ja, es gibt immer wieder gegenden wo einfach alles passt.

05:12

um 9 wach. frühaufsteher, ich sags doch. wenn ich im winter bis 5 wach war, hab ich um 15 uhr eventuell mal müde aus dem zelt geguckt. krass was die sonne mit einem macht... ich mag, es lange zu schlafen, zu träumen, aufzuwachen und weiterzuträumen. aber gut, ich bin wie elektrisiert, dazu ist vollmond, da bin ich immer voller energie. wenn man draussen lebt weiss man immer wie voll der mond grad ist, drinnen bekommt man das nur so am rand mit. wobei ich seit jahren spüre wie meine kraft bis zum vollmond zunimmt. die längste zeit der menschheit war der mond neben erde und sonne lebensbestimmend. die runde scheibe der kirchenuhr mit ziffern drauf hat wohl das ende seiner bedeutung eingeleutet und die blicke auf sich gezogen. später dann der blick aufs handgelenk, heute leuchtet das smartphone und in ein paar jahren ist der computer teil des körpers. wir entfernen uns immer mehr vom leben und werden zu maschinen. vor den rathaus und kirchenuhren bestimmte tagsüber die sonne die zeit, der mond war mit seinen 4 vierteln, 4 wochen, teil des kalenders. am wort monat hört man es noch. durch die nacht laufen und die landschaft im mondlicht zu betrachten, genieße ich immer wieder. ich bin in den letzten monaten wieder mehr teil des lebendigen geworden, raus aus dem sklavensein der mensch betriebenen maschine, die alles lebendige des planeten frisst. alles ist da, aber wir zerstören und ersetzten es durch plastik und geflacker. evolution, vor ein paar jahren wollte ich nur zu gern in ferne welten, mit dem nächstbesten ufo up and away. weg von der menschheit. jetzt denk ich oft, wissenschaftlicher teil der menschheit, baut euer scheiss raumschiff und verpisst euch, lasst uns hippies und den planeten in ruh. wenn ihr einen wüstenplaneten wollt, mond und mars freuen sich auf euch. moment, mindestens mars. der mond ist kein planet, und wer weiss wie schnell man nicht mehr zum mond gucken mag. naja, genauso oft bin ich fan der evolution. aber für die qualität des lebens und das lebendige wäre ein vorindustrieller entwicklungsschnitt wohl mehr als sinnvoll. vielleicht kriegen wir ja ne gute mischung hin, hier und da keimt die hoffung, getrieben von menschen die an das leben glauben. ich liebe mein plastikzelt, zelte die nach einem wochenende hin sind und ähnlich viel ressourcen verbrauchen, wozu? da hilft wohl nur ein könig. demokratie gab es nie, schön wenn es mal soweit ist? ist sie wirklich sinnvoll? keine ahnung. volksabstimmungen für alles wären noch viel zu früh. private interessen, weniger mächtiger, lassen sich durch deren massenmedien und gezielte aktionen in jede richtung lenken, noch viel zu gefährlich. oder wieder, das privatfernsehen hat so gnadenlos zugeschlagen und mehr dummis produziert als man brauchen kann. ich will das politische geschehen garnicht mitbestimmen, solange es nicht derart aus dem ruder läuft wie es für den planeten seit der industrialisierung der fall ist. ein leben parallel zur maschine ist einfach nicht vorgesehen. eigentlich alles komplett egal, von zeit zu zeit kommt die eiszeit und schiebt alles wieder plan. oder jede dominierende art beutet ihre ressourcen solange aus bis sie am mangel von ressourcen zurückgeht. später mal nur noch eine sedimentschicht, wie ein baumring im erdzeitalter. nur wozu soviel leid, wenn es auch mit viel mehr spass, bei viel weniger aufwand gehen würde. mir kommt die serie "die dreibeinigen herscher" in den sinn, kinder die aus einer zwangsvorindustriellen zeit vor dem initiationritus (ein implantat, zugleich allegorie aufs erwachsensein) übermächtiger technikfreaks (oder warens aliens? zu lange her als das ichs wüßte... wollte es immer nochmal ganz sehen) fliehen, wenn man das so beschreiben kann. zwei freunde wandern durchs weite europa auf der suche nach freiheit, hat mich tief beeindruckt diese unvermeidlich scheinende flimmerkastenutopie... ich gehe von jetzt an land einwärts, flüssen folgend um nicht soviel über berge laufen zu müssen. meine wanderstöcke hab ich auch bei tomás gelassen. geniale dinger, aber ich benutzte sie nur ein paar mal. ganz zu anfang im norden. dann hab ich sie nach haus geschickt und später haben meine eltern sie mir nach essen zu meinem bruder geschickt. von essen über lyon bis sant carles de la rapita, diese 2 von sieben etappen, hab ich sie nur 3, 4 mal benutzt. davor in der ersten etappe etwas öfter, aber so selten das ich sie in lulea weggeschickt habe. früher konnte ich so gut mit stöcken gehen, jetzt stören sie mich. aber als ich sie benutzt hab waren sie sehr hilfreich, darum wollte ich sie behalten, grad weils nochmal bergig wird. aber wenn ich wirklich welche brauche, nehme ich halt bambus. ich lieg 5 km vor xátiva, dort versuche ich eine jazztel prepaidkarte zu bekomnen. ab dann schlenker und stärker richtung westen und irgendwann südlicher richtung granada. von dort ans meer und richtung tarifa, der teil wird am bergigsten glaube ich. so ist der plan. genaue wegpläne schmiede ich ja nie, ich kenne nur das ziel. wenn ich in tarifa bin, oh man, keine ahnung. ich werd heulen und lachen oder so... von dort gehts für ein zwei tage nach tanger. afrika das erste mal auf unserem mutterkontinent ein paar schritte tun. ich wollte am 1. april erst ne karte von afrika auf facebook posten und meine weiterreise ankündigen, wär witzig gekommen dann von tanger nen bild zu schicken. aber ich mag mich nicht an dieser lügentradition beteiligen. ein jahr zuvor hatte ich auf facebook eine europareise angekündigt, ich glaub kaum einer hat gemeint es sei ein aprilscherz, das soll so bleiben. aber irgendwie wärs schon witzig gewesen. von tanger dann nochmal zu tomás, mein zeug holen und mich von allen leuten dort verabschieden. ich bin dort so schnell weiter ohne tschüss zu sagen... dann nach haus. ich kann das zuhaus schon riechen. ob ichs gut riechen kann? sicher nicht lange, ich freu mich erstmal alle wiederzusehen. sachen erledigen zu können, die reise auszuwerten, fotos hochladen, buch schreiben, geld verdienen... gucken wer ich geworden bin, kurz inne halten. die menschen daheim werden mit zu wenig von meiner veränderung spüren, oder zulassen, als mir das recht sein darf. wenn ich länger in deutschland bleiben sollte wird es ein anderes leben, das wär leichter an einem anderen ort. mit dem davor war ich trotz aller exoerimente und anpassungen einfach viel zu unglücklich. ja dafür bin ich jetzt viel zu glücklich und war es auch im winter im zelt. ich weiss noch zu gut wie schnell ich mich besser fühlte als ich aus deutschland raus war und ich mit einmal von freundlichen belgiern umgeben war... erstmal freue ich mich auf all die lieben menschen, gelingt mein leben nicht bin ich schneller in schweden als jemand du arschloch sagen kann. mir wurde doch glatt angeboten solange in lulea unterzukommen bis ich arbeit habe, das kann ich nicht wirklich annehmen, weiss aber das ich keine lust mehr auf das deutsche rungeleide der über 20 jährigen habe, ja natürlich sind das nicht alle, und es gibt überall auf der welt idioten, nur dann verstehe ich sie glücklicherweise nicht, ist es das? oder sind es einfach nicht so viele? andererseits bin auch gern ich der idiot, der die deutsche oder dänische leidenskultur oder wessen auch immer nicht zu schätzen weiss... mir egal, zwei seiten einer medallie die ich nicht verliehen bekommen möchte. vielleicht wird das ja mal was mit deutschland, schön wärs ja.

12:47

...nochmal kurz zur science fiction. die technik ist fast soweit menschen jahrhunderte alt werden zu lassen. menschen sind wohl schon klonbar. zellen druckbar. da wird die hirntransfusion nicht lange auf sich warten lassen. parallel ist ein technikbasiertes exoskelet mit lebenserhaltenen maschinen auch nicht mehr in ferner zukunft und der körper dann von vw oder mercedes (in meinem fall von porsche). der traum vom ewigen leben und ewiger jugend rückt näher. wie beim traum vom fliegen und anderen technologien werden sich ihn zuerst die reichen erfüllen und evt. lieber einen klonkörper von einem supermodel wählen als den eigenen. anstatt den klotzigen geist sterben zu lassen, wird dieser erhalten. das wird die machtstrukturen drastisch ändern. ich hab bei dem gedanken immer wieder das parlament, oder sagte man kabinett, der udssr vor augen. alle längst halb tot und nur noch zombimäßig am klatschen wenns so weit war. das wird düster. ein paar leute werden sich um grenzenlose macht kümmern. wenn z.b. google mit seinem kapital sich totale unterwerfung wünschte, eine übermächte armee von quadcopterdrohnen mit einer pistole dran, wäre leicht zu bauen. ne kugel im smartphone wäre wohl noch leichter umzusetzten, aber wird erst so richtig zum schreckensszenario wenns herzstöpselartig ,wie bei dune der wüstenplanet, unter der haut sitzt. nun wahrscheinlich besser als wenn amzon das übernimmt und wir schoppen müssen ohne aussicht auf sterben. bei drohnenkriegen gegen menschen, denke ich oft wie krank es doch wäre kids, die denken das sie onlinegames spielen, einen echten krieg führen zu lassen. die kamerabilder der roboter bekommen eine digitale struktur und ein grossteil der welt liegt ja ausreichend digital vor, die roboter sind auch schon fast so weit. bei bedarf wird dann ins echte leben in afrika geschaltet. bis man eined tages seine eigene tür eintritt und sich wegballert... aber wie mit unserem konsumverhalten, töten wir dann unbedarft mit reinem gewissen. afrika würde in einer so stark auseinander driftenden gesellschaft, wohl als erstes ein riesen naturpark mit menschlichen uhreinwohnern und versteckten superstädten hinter unerreichbaren felsen. natur gerettet, technik gerettet, alles super. immer mehr science fiction sieht dies so vor und zeichnet wohl nicht ohne grund ein düsteres bild. was der technikvorsprung den zurückgebliebenen bringt, sehen wir ja schon lange in afrika. wobei die komplette technisierung aller menschen auch nicht nicht die lösung ist, steinzeit nicht das paradies unserer vorstellung, aber auch nicht die hölle, sondern einfach nur leben und sterben mit allem anderen. ich war gedanklich schon mal viel weiter. aber es geht oft 3 schritte vor und 2 zurück. besser als 4 zurück, kommt ja auch vor. ich komm gedanklich schon noch mal dahin, wo ich hin gerne bin. befreit von jedem wenn und aber. ganz aus dem dilemma das mir mein hirn bereitet wohl aber nicht. und ja klar, es macht auch mal spass zu denken, ist aber wenns zu flach ist, nicht zu vergleichen mit dem sein im moment ganz ohne denken. schöne science fiction ohne angst wär doch mal wieder was, angst ist der baumeister neuer realitäten schlechthin und neues macht nun mal angst, gibt vorurteilen raum. aufklärung, eine exellenzgesellschaft aus gebildeten menschen, wikipedia hilft mir schonmal mich stück für stück aus dem sumpf aus unwissenheit und angst zu ziehen und das reisen, meine beste bildungsreise bis jetzt und doch verzichte ich zu gern aufs denken...

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